Angesichts der aktuellen Personalprobleme fuhr man mit doch eher geringen Erwartungen zum aktuellen Tabellen-Zweiten TSV Markt Bibart. Aber höchsten Respekt, was die Mannschaft dann abgeliefert hat.

Zunächst der chronologische Verlauf. Unsere Mannschaft ging früh durch Stefan Prell in Führung, nachdem ihm Kay Lang nach einem tollen Sprintduell den Ball perfekt aufgelegt hatte. Leider glich der TSV nur 2 min später durch Fabian Sammetinger aus. Mit ihrer zweiten Chance im Spiel gingen die Gastgeber durch Jonas Rückel unmittelbar vor der Halbzeit doch etwas glücklich mit 2:1 in Führung.

Nach der Pause hatte der TSV tatsächlich keine einzige klare Torchance mehr und der RSV glich kurz vor Schluss hochverdient  durch den an diesem Tage überragenden Stefan Prell aus.

Betrachtet man die gesamten 90 min, war unsere Mannschaft in dem intensiven, aber stets fairen Spiel  die bessere Mannschaft. Die Abwehr um den souverän wirkenden Torhüter Manuel Griebel war  stets Herr des Geschehens, wurde aber auch kaum gefordert. Im defensiven Mittelfeld zog Routinier Gerd Gößwein souverän die Fäden und in der Offensive waren vor allem Kay Lang und der überall zu findende Stefan Prell ständige Unruheherde.

Auch wenn das 2:2 erst in der 88 min fiel, der RSV hatte durch Marcus Usleber tatsächlich noch die Möglichkeit, den nicht unverdienten Siegtreffer zu erzielen. Es wäre der Lohn für einen wirklich starken Auftritt gewesen.

So blieb es letztendlich beim Unentschieden im von Schiedsrichter Manfred Hegwein souverän geleiteten Derby. Positiv zu erwähnen ist noch die zweimalige Fairness der Markt Bibarter Spieler bei strittigen Eckball-Entscheidungen. Beide Male korrigierten sie die ursprüngliche Schiedsrichterentscheidung zu ihren Ungunsten. Respekt!