Liebe Leser,

aktuell ruhen sämtliche sportliche Aktivitäten beim RSV zumindest bis zum Ende der Osterferien. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass dies noch länger der Fall sein wird.

Was machen unsere Abteilungen in der Zwischenzeit?

Innovativ ist unsere Gymnastikabteilung. Aktuell wurde eine Übungseinheit aufgezeichnet, die an die üblichen Teilnehmer per WhatsApp versandt wurde.

Gibt es ähnliche Aktivitäten auch bei den Fußballern? Natürlich! Der Trainerstab hat Übungen entwickelt, die man aufgrund der Ausgangsbeschränkungen auch problemlos in der Wohnung durchführen kann.

Torschusstraining: Hier bietet sich die Trommel der Waschmaschine an. Die Spieler legen den Ball 3 m vor die Waschmaschine und versuchen dann mit einem sauberen Spannschuss, den Ball in der Trommel zu versenken. Ziel ist es, von 5 Schüssen 3 erfolgreich in die Trommel zu bringen. Dann kann es zur nächsten Übung  weitergehen. Falls wider Erwarten kleinere Schäden an Waschmaschine oder Sonstigem entstehen, können der Trainerstab und der Verein natürlich keinerlei Haftung übernehmen.

Sprinttraining: Die Spieler wählen sich den größten Raum ihrer Wohnung aus und stellen dann mangels Hütchen 10 gefüllte Weizengläser (natürlich gefüllt mit Weizenbier) auf.  Im Slalom geht  es dann in “högschdem” Tempo um die Gläser. Bleiben nach der ersten Runde alle Gläser hell, darf der Spieler das erste Weizen austrinken. Fällt ein Glas um, ist es ja dann eh leer. Die Übung ist abgeschlossen, wenn alle Gläser leer sind. Entweder durch erfolgreiches Absolvieren des Kurses oder durch Umfallen.

Stärkung der Psyche: Nach dieser anstrengenden Übung brauchen die Spieler natürlich Regeneration. Immer wichtiger im modernen Fußball ist die psychische Stärke. Von wem kann man das besser lernen als von unserem allseits beliebten Rekordmeister FC Bayern München. Dies hat auch unser Trainerstab erkannt und jedem Spieler eine DVD mit den größten Siegen des FC Bayern über Borussia Dortmund zur Verfügung gestellt. Die Spieler sollen sich durch intensives Studium der Spiele das “Mia san mia” Gefühl der Bayern aneignen. Dieses unerschütterliche Selbstverständnis, die Besten und Schönsten zu sein.

Das waren nur einige von vielen Übungen.

Was macht die Tennis-Abteilung?

Die Verantwortlichen haben eine Umfrage unter den aktuell 50-jährigen Sugenheimern gestartet, wer aus den 80 er Jahren noch ein Atari Gerät zu Hause hat. Die Resonanz war überwältigend. Alle Mitglieder der Abteilung konnten mit solchen Geräten versorgt werden und spielen jetzt auf den Atari Geräten Tennis. Die sogenannten Baby-Boomer (Jahrgänge 1960-1970 ca.) können sich noch erinnern. Rechts ein Balken-links ein Balken und dazwischen ein quadratischer Ball, der mit den Balken getroffen werden musste. Die Kids der Tennisabteilung sind ob der technischen Ausgewogenheit und der überragenden Grafik der Geräte begeistert.

Auch die Karate Abteilung ist erfinderisch. Mit ihren weißen Anzügen sind die Karatekas wie prädestiniert für Malerarbeiten. Und so hat sich die Abteilung spontan bereit erklärt, das komplette Pächterhaus in weiß zu streichen. Einzige Voraussetzung war, mittig ein Band von ca. 10 cm Breite schwarz zu streichen. Das Haus wäre damit quasi mit einer Art schwarzen Gürtel versehen, meinten unsere Karatekas

Liebe Leser, das war der erste Blog. Vielleicht folgen noch weitere. Wir wissen es nicht.